raumlaborberlin baut ein Haus...das EXTRAHAUS . Das Werkzeug ist da, die Baumaterialien, der Bauzeitenplan liegt vor, der Grundstein wird gelegt.
Mit Eröffnung der Ausstellung beginnt der Bauprozess. Das raumlaborberlin hat sich in fünf Bauteams gegliedert, von denen jeweils zwei gleichzeitig bauen. Gebaut wird nicht klassisch nach Plan, sondern prozessual und im ständigen kommunikativen Austausch. Jedes Team hat eine Kernaufgabe, abgeleitet aus den Beschriftungen und Programmzuweisungen klassischer Grundrisse : Wohnen, Schlafen, Küche und Bad.
Der Bauablauf ist streng gegliedert: Bis zur Bausitzung: Fertigstellung der Funktionsmöbel und Einbauten. Bis zum Richtfest: Fertigstellung der programmbezogenen Raumsituation. Bis zur Schlüsselübergabe: Zusammenfügen der Situationselemente und Fertigstellung der Gebäudehülle.
Zwischen den Bauphasen ist das EXTRAHAUS zu sehen als Architektur 'in frozen progress‘, als Frage: Wie wollen wir Wohnen? Was kann Architektur dazu leisten? Wohin soll sich dieses Bauwerk entwickeln, was ist meine Vorstellung von diesem Raum, wem kann er wie nutzen?

Ein Projekt über Planen, Denken, Entwerfen und Bauen als Prozess, das Bauen in der Zeit des vermarktbaren Produkts, über die Bedingungen des Wohnbaus und die Frage nach den Bedürfnissen von Wohnenden.

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Termine:

Grundsteinlegung | 11.11.05

Bausitzung | 23.11.05
Baupiloten und raumlaborberlin im Gespräch: Extra XXX - welche (Wohn)Bedürfnisse haben die Menschen ?

Richtfest | 30.11.05
raumlaborberlin serviert deftiges, dampfendes, dazu Bier vom Fass

Finissage| 11.12.05
Das fertige EXTRAHAUS kann besichtigt werden.

 

location | ort: pavillon aedes ost, hackesche höfe, berlin (hackescher markt)

exhibition | ausstellung: FIND THE GAP

 

 

das bauvorhaben EXTRAHAUS dankt den unterstützern:

foto finissage: ingo peine | aine gestaltung

engel paletten

peri

fuma

BERLINER SCHRAUBEN GmbH & Co KG

• thomas spielmann

jörg bodemann

 

 

 

Finissage 11.12.05

Grundsteinlegung 11.11.05