'spuren zum jüdischen museum'
Präsentation von Studentenarbeiten
Fakultät Architektur
Bauhaus-Universität Weimar


Ausstellungseröffnung -happyhour- am Sonntag, den 22.09.02 um 18 Uhr
Ende der Ausstellung: 06.10.02


Durch die Stadt, auf der Suche – auf der Suche nach Spuren. *zwischen den
orten* von Vergessen und Erinnern, to *a | void*, zu einer Leere und sie
vermeidend, *between synagoges and couloured corners*, in einem
Durcheinander von Verdrängung und verlorener Konsistenz, wachsen doch
*blumen*, fast überall. Im *stand-by* Modus durch Berlin, wach und doch
betäubt, finden sich, finde ich, Fragmente, *gedächtnis, beklebt*. Die Leere
und die Fülle – und das *jüdische museum als antwort* ? Punkte, Flecken,
*3mal6*, und doch unendlich mehr, verbinden sich zu einem Netzwerk von
*stolpersteinen*, in der Stadt, verteilt. *friede diesem haus*, wo das Haus
noch steht. So viel ist verloren, und vergangen, und verschickt,
unfreiwillig. Doch *berlin “klebt”*, etwas ist noch da: die Leere und
Zeichen darauf, *sublinking lights* vergraben, Lichter im Untergrund, im
Boden versenkte Stücke, *ground fragments*, die uns zusehen. Die Form des
Verweises bleibt offen, *w.ort9.14*, vieles bleibt ungesagt, kann nicht
gesagt werden. Und doch gibt es Linien, entlang derer sich ein Gedächtnis
aufspannt, Transportmittel auf einer *jahaduth route*, den Versuch des
Verstehens des Verlusts, der fehlschlägt, uns jedoch Bruchstücke wiedergibt,
*s-kultur*, die für sich nichts sind und für uns doch so viel sein müssen.
Wir suchen nach Spuren und schreibend lesen wir sie.

 

http://www.uni-weimar.de/~bauer12/proj.html